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Auszug aus unserem Wetterblog
Hier präsentieren wir Ihnen einen Auszug in Form der letzten fünf Beiträge aus unserem Wetterblog. Weitere spannende Informationen finden Sie unter https://blog.wetterstats.de.
 
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Veröffentlicht: 20.09.2019 - 19:27 Uhr

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Veröffentlicht: 20.09.2019 - 19:25 Uhr

Auswertung des letzten Starkwind-Ereignisses

Der Deutsche Wetterdienst hatte für den 17. September eine amtliche Warnung vor Sturmböen herausgegeben (wir berichteten in unserem Beitrag vom 16.09.2018 darüber). Die Warnung galt für die Zeit zwischen 10.00 Uhr und 20.00 Uhr und wurde im Laufe des Tages noch verlängert und gleichzeitig herabgestuft.

Allerdings kann der Deutsche Wetterdienst trotz leistungsfähiger Super-Computer nicht alles auf dem Schirm haben. Das Wetter ist teilweise unberechenbar.

So wurde die stärkste Windböe in Finowfurt nicht innerhalb des oben genannten Warn-Zeitraums gemessen, sondern erst um 23.10 Uhr mit dem Durchzug eines kurzen, aber starken Schauers. Hierbei wurde eine Windgeschwindigkeit von 57,9 km/h registriert, was Windstärke 7 entspricht. Gartenmöbel, die nicht in den Windschatten eines Hauses gestellt worden sind, dürften durch die Gegend geflogen sein.

Auch einen Tag später war der Spuk noch nicht vorbei und es blieb sehr windig. Mit 41,8 km/h reichte es für Windstärke 6 zur Kaffeezeit (15.00 Uhr).

Erst heute beruhigte sich das Wetter wieder und es blieb, bei einem Mix aus Sonne und dicken Quellwolken, trocken.

Ein traumhafter Sonnenuntergang vom heutigen Tag in Finowfurt

In der kommenden Nacht gibt es in den ländlichen Regionen "Blümchenalarm" (Bodenfrost). Schon jetzt (23.15 Uhr) liegt die Temperatur in Finowfurt bei nur noch 5,6°C. Auch in Berlin ist es mit 9,3°C nur unwesentlich angenehmer. Dies wird aber vorerst die letzte derart kalte Nacht sein, denn schon in den kommenden Tagen geht es sowohl mit den Tages- als auch mit den Nachttemperaturen wieder aufwärts.

Veröffentlicht: 19.09.2019 - 23:19 Uhr

Amtliche Warnung vor Sturmböen

Wer uns kennt weiß, dass wir normalerweise nicht jeden Tag Newsletter versenden. Allerdings erachten wir es als eine Pflicht, Sie über das bevorstehende Wetterereignis zu informieren.

Bereits gestern schrieben wir, dass es am morgigen Dienstag wettertechnisch sehr interessant werden könnte. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat noch eine Schippe draufgelegt und hat vor wenigen Stunden eine offzielle Warnung vor Sturmböen herausgegeben.

Diese gilt für Dienstag, den 17. September 2019 von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Hier der Wortlaut im Detail:

Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) und 75 km/h (21m/s, 41kn, Bft 9) aus nordwestlicher Richtung auf. In Schauernähe muss mit Sturmböen um 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) gerechnet werden.

Quelle: Deutscher Wetterdienst

Betroffen sind der gesamte Norden und die Mitte Brandenburgs sowie Berlin. Auch im Süden von Brandenburg wird es etwas windiger als man es vielleicht gewohnt ist - von einer Warnung hat der Deutsche Wetterdienst allerdings noch abgesehen.

Warnkarte für das anstehende Starkwind-Ereignis.
Quelle: Deutscher Wetterdienst

In der oben stehenden Karte sind die betroffenen Regionen orange markiert. Sollten Sie im Warngebiet leben, sichern Sie alles, was sich bei stärkeren Windböen lösen könnte und meiden Sie während des Warnzeitraums Wälder und Parkanlagen. Gerade jetzt, wo die Bäume noch dicht belaubt sind, kommt es sehr leicht zum Astbruch - auch bei gesunden Bäumen.

Ständige Aktualisierungen zur Warnlage finden Sie auf der Warnseite des Deutschen Wetterdienstes sowie bei uns auf www.wetterstats.de.

Update (17.09.2019 - 12.00 Uhr): Die Wetterwarnung gilt nun auch für den Süden Brandenburgs.

Update (17.09.2019 - 21.55 Uhr): Die Wetterwarnung wurde verlängert und gleichzeitig herabgestuft. Nun gibt es nur noch eine amtliche Warnung vor Windböen.

Veröffentlicht: 16.09.2019 - 22:43 Uhr

Der Herbst klopft an

Kalendarisch beginnt der Herbst erst am 23. September. Wettertechnisch beginnt er dieses Jahr schon früher, denn dem Wetter ist es völlig egal, was der Kalender sagt.

So starten wir in eine recht durchwachsende Woche mit viel Wind und etwas Regen. Doch der Reihe nach:

Das Hoch, welches uns bis heute sonnige warme Tage und kalte klare Nächte bescherte, zieht sich nun auf den Atlantik zurück und macht Platz für eine Kaltfront, die uns in den kommenden Stunden von Nord nach Süd überquert. Der Wind dreht dabei von Südwest auf Nordwest und führt zunehmend kühlere Luft in unsere Region.

Die Kaltfront hat bereits den Norden Deutschlands erreicht und sorgt dort für weitere Abkühlung.
Die Kaltfront hat bereits den Norden Deutschlands erreicht und sorgt dort für weitere Abkühlung.
Quelle: DWD

Wer jetzt noch in Berlin und Brandenburg unterwegs ist wird merken, dass der Wind deutlich zugenommen hat. Hier und da kann in der kommenden Nacht noch etwas Regen fallen. Viel wird dies allerdings nicht sein. Die Temperaturen werden bis zum Morgen auf Werte zwischen 12 Grad in Berlin und 9 Grad in den ländlichen Regionen sinken.

Am Montag ist es überwiegend bewölkt und nur gelegentlich lässt sich die Sonne blicken. Die Temperaturen steigen in der Region auf 15 bis 17 Grad. Mit Niederschlag wird nicht gerechnet.

Ebenfalls trocken bleibt es bei Tiefstwerten zwischen 6 Grad auf dem Land und 10 Grad in Berlin in der Nacht zu Dienstag.

Am Dienstag wird es sehr windig. Nach derzeitigen Berechnungen ist mit Windgeschwindigkeiten von 60 bis 70 km/h zu rechnen, was Windstärke 7 bis 8 entspricht. Hinzu kommen einzelne Schauer, welche teils auch gewittrig ausfallen können. Die Tageshöchsttemperatur liegt nur noch bei 12 bis 15 Grad.

In den vergangenen 10 Tagen hat sich das Laubkleid der Bäume stark verändert.
In den vergangenen 10 Tagen hat sich das Laubkleid der Bäume stark verändert.

Danach beruhigt sich das Wetter wieder etwas. Wie es allerdings genau weitergeht, ist noch relativ unsicher: Einige Wettermodelle sehen einen Spätsommer zum Ende der Woche, andere wiederum ruhige, mäßig warme Herbsttage. In welche Richtung sich die Wettermodelle einpendeln, wird sich die Tage zeigen.

Veröffentlicht: 15.09.2019 - 21:49 Uhr